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Grundsatzfrage

Grundwasserbelastung

Als im Sommer 2006 Untersuchungsergebnisse bekannt wurden, dass es bei der Ozonung von Wasser zur Bildung eines unerwünschten und möglicherweise kanzerogenen Nebenproduktes kommen kann, wurde von nicht wenigen die Praxis der Ozonung im Rahmen der Wasseraufbereitung generell in Frage gestellt. Dass die unerwünschte Substanz in Folge der Oxidation eines Metaboliten des als „Pflanzenschutzmittel“ in die Umwelt ausgebrachten Wirkstoffes Tolylfluanid entstand, wurde geflissentlich ignoriert.

Tolylfluanid ist der Hauptwirkstoff der Pflanzenschutzmittel Euparen und Folicur, welche speziell im Obst-, Beeren- und Gemüseanbau eingesetzt wurden. Bis Ende 2007 ruht momentan deshalb deren Zulassung.
Es stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um ein Problem der Wasseraufbereitung mit Ozon handelt oder ob es sich nicht eher um ein Problem durch eine mangelnde Überprüfung im Rahmen der Pflanzenschutzmittel-
zulassung handelt.

Fakt ist, dass immer mehr schädliche bzw. unerwünschte, chemische Substanzen im Grundwasser detektiert werden. Nicht allen ist gemein, dass sie zu schädlichen Stoffen mutieren.
Aber für alle gilt: Sie haben im Grundwasser schlicht nichts zu suchen. Und es sollte deshalb auch alles im Rahmen einer vernünftigen Vorsorge getan werden, das Grundwasser sauber zu halten.

Die Erfahrungen mit Atrazin und Nitrat zeigten zur Genüge, wie schwierig es ist, einmal in den Grundwasserkreislauf eingebrachte Stoffe wieder aus dem aquatischen System zu verbannen.

Besser ist es deshalb, solche Substanzen erst gar nicht zuzulassen.

Wasseraufbereitungstechnologie

Ozon für Wasseraufbereitung unverzichtbar

Auf Ozon kann im Rahmen der Wasseraufbereitung aus Sicht der Hydro-Elektrik GmbH nicht verzichtet werden. Ozon wird in der Wasseraufbereitung aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums für die Desinfektion sowie für die umweltfreundliche Oxidation anorganischer und organischer Stoffe eingesetzt. Eine Ozonstufe gehört in vielen Trinkwasserwerken zu den zentralen Aufbereitungsstufen. Es ist in Fachkreisen bekannt, dass bei der Ozonung unter bestimmten Voraussetzungen in geringen Mengen auch unerwünschte Reaktionsnebenprodukte entstehen können. Ziel jeder Trinkwasseraufbereitung ist es, ein für den Verbraucher selbstverständlich optimales Trinkwasser zu produzieren und die Gehalte an unerwünschten Substanzen zu minimieren.

Trinkwasserkompaktanlagen TWK
Trinkwasserkompaktanlagen TWK zur Wasseraufbereitung mit Ozon   Foto: Hydro-Elektrik GmbH

Die jüngst bekannt gewordenen Erkenntnisse zur möglichen Bildung des Nitrosamins N-Nitrosodimethylamin (NDMA), sehen Hydro-Elektrik GmbH als auch die anderen Anlagenbauer als Herausforderung, bewährte Aufbereitungsprozesse zu verbessern. NDMA kann bei der Ozonung N,N-Dimethylsulfamid (DMSA)-haltiger Wässer entstehen. DMSA ist ein Metabolit des mit Pflanzenbehandlungsmitteln (Fungizid) ausgebrachten Wirkstoffes Tolylfluanid. Entsprechend der Bewertung des Umweltbundesamtes ist aus gesundheitlicher Sicht bei lebenslangem Genuss eine Belastung des Trinkwassers mit Höchstwerten von 0,01 Mikrogramm/l für NDMA bzw. 1 Mikrogramm/l für DMSA noch zulässig.
Erste breit angelegte Untersuchungen zeigen, dass nur bei einzelnen Wasseraufbereitungsanlagen unter sehr spezifischen Bedingungen die neu festgelegten Höchstwerte überschritten wurden und konkreter Handlungsbedarf besteht.

Die Hydro-Elektrik GmbH weist darauf hin, dass bei möglichen Problemfällen keine überstürzten Eingriffe in die Verfahrenstechnik ergriffen werden sollten, da bei Nutzung anderer Oxidationsmittel bei der Oxidation von DMSA weitere bisher unbekannte Abbauprodukte entstehen können.
Mögliche Ansätze für eine Reduktion der Reaktionsnebenprodukte liegen z.B. in einer Reduktion der Ozondosis, der Einwirkungsdauer sowie der Optimierung der nachfolgenden biologisch wirkenden Filterstufe. In jedem Falle sollte aber die Erfahrung eines erfahrenen Anlagenbauers mit in mögliche Anlagenmodifikationen einbezogen werden.

Fertigungsstandort Tannheim

Plasmaschneidmaschine nimmt Betrieb auf

Fertigungsstandort Tannheim

Fertigungsstandort Tannheim   Foto: Hydro-Elektrik GmbH Um schneller, flexibler und kostengünstiger liefern zu können, hat sich die Fa. Hydro-Elektrik GmbH zur Anschaffung einer Plasmaschneidanlage für die neue Halle in Tannheim entschieden.
Einsparungen sind auch bei den Transportkosten zu erwarten, was die Anlage auch zu einer ökologisch sinnvollen Investition werden lässt.
Die Investitionssumme beträgt rund 200.000 Euro.

Plasmaschneidmaschine
Neue Plasmaschneidmaschine   Foto: Hydro-Elektrik GmbH

Über uns

Anfahrtsbeschreibung:

- Hydro-Elektrik GmbH in
Ravensburg

- RWT-GmbH in Gütersloh

Firmengruppe:

-Hydro-Elektrik Imageprospekt

Die Firmengruppe
Hydro-Elektrik GmbH steht für ein jahrzehntelanges Erfahrungsspektrum auf dem Bereich der Wasseraufbereitung und der Wasserversorgung.
Die Firma Hydro-Elektrik GmbH wurde im Jahre 1971 in Ravensburg gegründet.
Geschäftsführer der Hydro-Elektrik GmbH sind der Firmenmitgründer Bruno Bachhofer und Andrea Strobel.
Seit 2001 gehören die Gütersloher Firma Ravensberger Wasseraufbereitungstechnik (RWT) GmbH und seit 2004 die Firma Hydro-Elektrik AS in Norwegen als eigenständig operierende Unternehmen zur Firmengruppe Hydro-Elektrik GmbH.

Beispielanlagen:

Hydro-Elektrik GmbH
RWT GmbH

Zertifikate:

Hydro-Elektrik GmbH ist seit 2003 zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001:2000

Im Mai 2004 wurde die Firma Hydro-Elektrik GmbH mit dem WIR-Innovationspreis 2003/2004 ausgezeichnet.
"WIR" steht für Wirtschafts- und Innovationsförderungs-
gesellschaft Ravensburg (www.wir-rv.de).

Auszeichnungen:

Für die Entwicklung eines "Spezialverfahrens zur wirtschaftlichen Vor-Ort-Fertigung zylindrischer Großbehälter aus Edelstahl" wurde Hydro-Elektrik GmbH vom Finanzverbund der Volksbanken Raiffeisen im November 2003 ausgezeichnet.



© Hydro-Elektrik GmbH